Narkose
In der Tagesklinik Burgwedel werden die Narkosen von
der Anästhesistin Frau Julita Pionke geleitet. Direkt vor jeder Operation
werden die Patientendaten auf ihre Vollständigkeit überprüft und auf ihre
Richtigkeit abgeglichen. Die Patientin hat bei einem ausführlichen
Gespräch nochmals vor der Narkose die Möglichkeit, noch offene Fragen zu
stellen, während sich die Narkoseärztin vom Gesundheitszustand der Patientin
an diesem Tage ein Bild machen kann. Dazu gehört die Abklärung, ob eine
Erkältung vorliegt und ob die Patientin nüchtern ist.
Durch jede, noch so kurze Vollnarkose, werden die
Körperfunktionen vorübergehend beeinträchtigt. Die regelrechte Magen- und
Darmbewegung wird gestört, und wenn der Magen nicht leer ist, kann es zum
Erbrechen und zur Aspiration in die Lunge kommen.
Schon bei dem Operationsgespräch, das einige Tage
vorher stattfindet, wird der Patientin die Telefonnummer der Anästhesistin
mitgegeben. Frau Pionke berät gerne, auch schon im Vorfeld, über Sorgen und
Ängste, die sich eine Patientin vor einer Narkose macht.
Die Narkose erfolgt in Form einer Allgemeinanästhesie
(Vollnarkose) als TIVA ( Total intravenöse Anästhesie) oder mit schnell
steuerbaren Narkosegasen mit einer Maske, Larynxmaske oder als
Intubationsnarkose. Hierbei werden für die Zeit der Operation das
Bewusstsein und die Schmerzempfindungen ausgeschaltet und die Patientin
befindet sich in einem tiefen, entspannten Schlafzustand. Während dieser
Zeit läuft ein EKG mit und die Vitalfunktionen (Pulsoxymeter) werden
laufend überwacht.
Welche Narkose zur Anwendung kommt, richtet sich nach
der bevorstehenden Operation, nach der Eingriffsdauer und vor allem nach der
körperlichen Konstitution der Patientin.
Im Anschluss an die Operation wird die Patientin zur Überwachung in
einen Aufwachraum gebracht, bevor sie sich im Ruheraum bei Kaffee und Tee
erholen kann.
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