Gemeinschaftspraxis und Tagesklinik

Solveig Jensen-Memming & Dr. Björn Brunke

Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe

  

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Knochendichtemessung  - Osteodensitometrie

Als Osteoporose bezeichnet man den vermehrten Verlust der Knochenmasse. Es ist eine langsame Reduzierung der Knochendichte, die durch eine Störung der Mikroarchitektur des Knochengewebes hervorgerufen wird, mit daraus  folgender erhöhter Brüchigkeit und steigendem Knochenbruchrisiko.
Typische Folgen sind der sogenannte „Witwenbuckel“ oder der Oberschenkel-halsbruch.



Naturgemäß beginnt dieser allmählich fortschreitende Abbauprozess ab dem 40. Lebensjahr. Bei Frauen ist dieser Prozess während der Wechseljahre, und zwar in den zehn Jahren nach der letzten Monatsblutung, deutlich beschleunigt. Danach ist der Abbau der Knochenmasse wieder verlangsamt.
Osteoporose ist eine der häufigsten Skeletterkrankungen. Jeder 5. Mann und jede 3. Frau erkranken daran.
Da im Anfangsstadium keinerlei Beschwerden bestehen, ist die Früherkennung enorm wichtig. Das frühzeitige Behandeln einer Osteoporose ist eine wichtige Maßnahme zur Sicherung der Lebensqualität.
Die Diagnosemöglichkeit zur Feststellung Ihrer individuellen Knochendichte besteht in einer speziellen Ultraschalluntersuchung Ihres Knochens, die in unserer Praxis durchgeführt werden kann.
Die Ultraschallmethode bedeutet:

bullet keine Strahlenbelastung
bullet absolut schmerzfrei
bullet ohne Nebenwirkung
bullet schnell
Eine auf der Untersuchung aufbauende fachkundige Beratung zur Vorbeugung und Therapie kann Ihr Osteoporoserisiko verringern.
 
Im Rahmen der Vorsorge gehört diese medizinisch sehr sinnvolle Früherkennungsuntersuchung allerdings nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen.
Bezahlt wird die Knochendichtemessung nur bei pathologischem
Knochenbruch (ohne Unfall) z.B. bei Wirbelsinterung.

 
 
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