Mammographie
Die Mammographie ist die erfolgreichste Früherkennungsuntersuchung für
die Brustkrebserkrankung. Die Empfehlungen der wissenschaftlichen
Gesellschaften lauten: ab 40 Jahre alle 2 Jahre eine Mammographie, wenn
kein besonderes Risiko besteht. Ein früherer Beginn oder kürzere Intervalle
sind bei familiärer Belastung oder bei vorausgegangener Brusterkrankung
erforderlich.
Ein besonderer Vorteil der Mammographie ist die Möglichkeit, über die
Erfassung von Mikroverkalkungen auch Krebsvorstadien ( Ca in situ) zu
erkennen.
Auch nach Einführung des zentralen Mammographie Screenings, das durch die
Krankenkassen bezahlt wird, bieten wir weiter die Mammographie als
Kassenleistung und auch als individuelle Gesundheitsleistung an.
Unser Röntgengerät: Mamma Diagnost der Firma Philipps des Baujahres 2005,
entspricht allen Anforderungen für Kurative- und Screening-Mammographie.
Die Kurative Mammographie ist weiterhin eine Kassenleistung für alle
Patientinnen mit Verdacht auf Brustkrebs, in der Nachsorge vorangegangener
Brustkrebs-erkrankungen und bei familiärer Belastung.
Im Unterschied zum Mammographie-Screening erfolgt in der Praxis immer
auch eine Tastuntersuchung und der Bildvergleich mit Voraufnahmen. Weiterhin
kann im Bedarfsfall eine Brust-Ultraschall Untersuchung angeschlossen
werden. Weiterführende Untersuchungen wie Feinnadelpunktionen oder
High-speed-Stanzbiopsie bleiben in einer Untersucherhand.
Für alle Frauen ohne Risiko oder Beschwerden die unter 50 Jahre oder über
69 Jahre alt sind, ist die Vorsorge-Mammographie keine Kassenleistung, aber
als individuelle Gesundheitsleistung gegen eigene Bezahlung sinnvoll. |